Fachtag: Sexueller Missbrauch
Fachtag: Sexueller Missbrauch - Zwischen Instrumentalisierung und Gefährdung
Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs stellt an Beteiligte in Kindschaftsverfahren besondere Anforderungen. Neben der belastenden Thematik ist die Abgrenzung zwischen einem vorliegenden Missbrauch und seiner nicht nachweisbaren Behauptung oft schwierig. Auch die Frage des Umgangs zwischen dem/der Beschuldigten und dem betroffenen Kind muss geklärt werden.
Der Fachtag widmet sich den familienrechtlichen Fragestellungen sowohl im Fall eines strafrechtlich festgestellten Missbrauchs als auch im Fall ungeklärter oder widerlegter Anschuldigungen aus interdisziplinärer Sicht. In diesem Zusammenhang wird auch darauf eingegangen, wie sich die Vertreter der involvierten Professionen positionieren können, um die jeweiligen Möglichkeiten im Sinne des Kindeswohls am besten auszuschöpfen.
Datum: 13.07.2026 – Onlineseminar
Referenten: Stephanie Absmeier, Isabell Streif, Dr. Johannes Streif
Teilnehmerzahl: max. 40 Personen
Tagungsgebühr: 100 Euro für Mitglieder und 150 Euro für Nichtmitglieder
Agenda:
9.00 Uhr Überblick über den familienpsychologischen Forschungsstand
10.30 Uhr Virtuelle Kaffeepause
10.45 Uhr Fallbesprechung in Gruppen
12.15 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Best practice: Handlungskompetenzen im Verfahren im Zusammenspiel
zwischen Richter und Verfahrensbeistand
14.45 Uhr Virtuelle Kaffeepause
15.00 Uhr Umgangsfragen in Fällen des Vorwurfs eines sexuellen Missbrauchs:
Kindeswille und Kindeswohl
16.20 Uhr Abschlussrunde